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Medien & Recht

Presse-Freiheit: Finanz-Investor Peter Löw verliert gegen Handelsblatt-Redakteure

Der Rechtsstreit zwischen dem Finanz-Investor Peter Löw und den Handelsblatt-Redakteuren Sönke Iwersen und Jan Keuchel ist zugunsten der Handelsblatt-Redakteure zu Ende gegangen. Die beiden hatten darüber berichtet, dass Peter Löw gegen die Insider-Vorschriften der Deutschen Börse verstoßen haben soll, als er bei der Gigaset AG Vorsitzender des Aufsichtsrates war. Einerseits versuchten Anwälte von Peter Löw ohne Erfolg, per Einstweiliger Verfügungen Passagen aus den Artikeln untersagen zu lassen, andererseits ging Peter Löw auch in einem Privatklage-Verfahren wegen Beleidigung strafrechtlich gegen die beiden Redakteure sowie gegen Wolfgang Reuter, damals Ressortleiter "Unternehmen und Märkte" beim Handelsblatt vor – ebenfalls ohne Erfolg.

Nun sind die Fristen für neue Rechtsmittel verstrichen – wie das Handelsblatt in der heutigen Ausgabe berichtet. Letztlich also ein klarer Sieg für die Presse-Freiheit.


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(ps) 09.11.2016



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