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DAV startet mit Philipp Wendt in die digitale Zukunft

Philipp Wendt grüßt als neuer DAV-Hauptgeschäftsführer (Foto: DAV)
Der Deutsche Anwaltverein (DAV) hat Philipp Wendt mit Wirkung zum 1. April 2018 als neuen Hauptgeschäftsführer ernannt. Er übernimmt das Amt von Dr. Cord Brügmann, der nach zehnjähriger Tätigkeit aus dem DAV ausscheidet. Wendt zeichnete zuvor elf Jahre lang als Geschäftsführer der Deutschen Anwalt-Akademie verantwortlich und war bereits von 2002 bis 2007 Mitglied der DAV-Geschäftsführung.

Der 45-jährige Berliner Anwalt bringt besonders im digitalen Bereich umfangreiche Erfahrungen mit. Mit der Entwicklung neuer E-Learning-Angebote ist er wesentlich für die Innovationen auf dem Gebiet der Online-Fortbildung für Fachanwälte verantwortlich. Nicht nur deshalb soll Wendt "den DAV auf dem Weg in die Digitalisierung weiterführen, mit Kreativität und wirtschaftlichem Verständnis dafür sorgen, dass wir die Interessen unserer Mitglieder immer besser vertreten", betont DAV-Präsident Ulrich Schellenberg

Zum Abschied des langjährigen Hauptgeschäftsführers Dr. Brügmann sagte er: "In den letzten zehn Jahren hat Dr. Brügmann maßgeblich zum Gelingen wichtiger Reformen des anwaltlichen Berufsrechts wie der letzten Gebührenerhöhung 2013 und der Schaffung der Partnerschaftsgesellschaft mit beschränkter Berufshaftung beigetragen. Er hat nicht nur geholfen, den Blick des Verbandes stärker auf das Kerngeschäft der Interessenvertretung zu fokussieren, sondern auch mehr als bisher über die nationalen Grenzen zu erweitern. Mit Hilfe seiner exzellenten internationalen Vernetzung hat er dem DAV geholfen, wertvolle Impulse für zukunftsweisende Themen wie die Digitalisierung des Anwaltsmarktes zu setzen."

Philipp Wendt definiert seine Ziele mit folgenden Worten: "Ich bin überzeugt, dass sich die Aufgaben von Berufsverbänden, wie dem Deutschen Anwaltverein, ändern werden. Wenn in der Zukunft Rechtsberatung auch über Internetportale wie Amazon angeboten werden sollte, so brauchen auch diese im Interesse des Verbrauchers Mindeststandards, die wir definieren werden. Unsere Aufgabe als DAV wird es außerdem sein, die Entwicklung des Marktes mitzugestalten. Sei es, dass wir vielleicht über die Anwaltauskunft selbst Anbieter eines Portals für Rechtsberatung werden, oder dass wir die Entwicklung von Produkten fördern, die anwaltliches Arbeiten verbessen."

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(nm) 13.03.2018



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