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ARD kassiert Rüge für wiederholte Schleichwerbung
Der Deutsche Rat für Public Relations (DRPR) Berlin hat die wiederholte Ausstrahlung von ARD-Serien, denen Schleichwerbung nachgewiesen wurde, beanstandet. Der PR-Rat wandte sich mit einem offenen Schreiben an den ARD Vorsitzenden Fritz Raff vom Saarländischen Rundfunk.
Zuschauer hätten den Rat darauf hingewiesen, dass die ARD in ihren Dritten Programmen beanstandete Sendungen fast unverändert wiederholt hätte. Konkret ging es dabei um die Krankenhaus-Serie „In aller Freundschaft“. Sieben Pharmaunternehmen wurden bereits für die Platzierung verdeckter Werbebotschaften in der Serie gerügt. Lediglich konkrete Produkt- und Wirkstoff-Nennungen seien in der Wiederholung akustisch überblendet oder verändert worden. Das reiche nach Ansicht des DRPR nicht aus, da der intendierte Schleichwerbe-Effekt auch so erreicht werde. Der interessierte Zuschauer könne den konkreten Produktbezug im Anschluss an die thematische Rezeption unschwer selbst herstellen. Dies wäre in vielen Fällen sogar eine wirkungsvollere Methode als eine leichter zu durchschauende Produktnennung. Der Deutsche Rat für Public Relations ist ein Organ der freiwilligen Selbstkontrolle der in Deutschland tätigen PR-Fachleute.
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(al) 02.07.2008
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