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Medienanstalt Mecklenburg-Vorpommern: Bert Lingnau beginnt seine zweite Amtszeit als Direktor

Marleen Janew überreicht Bert Lingnau die Ernennungsurkunde - Foto: MMV

Marleen Janew überreicht Bert Lingnau die Ernennungsurkunde - Foto: MMV
Am 12. März 2022 startet die zweite Amtszeit von Bert Lingnau, der damit für weitere sechs Jahre als Direktor an der Spitze der Medienanstalt Mecklenburg-Vorpommern mit Sitz in Schwerin stehen wird. Er hat am 11. März 2022 seine Ernennungsurkunde von Marleen Janew, der Vorsitzenden des Medienausschusses Mecklenburg-Vorpommern erhalten.

Der Rundfunk-Journalist Bert Lingnau, der seit 2009 für die Medienanstalt arbeitet, wurde 2015 erstmals zum Direktor gewählt und leitet das achtköpfige Team der Aufsichtsbehörde des Landes Mecklenburg-Vorpommern seit dem 12. März 2016.

Bert Lingnau wurde 1972 in Barth/Vorpommern geboren, wuchs in Zingst auf der Halbinsel Fischland-Darß-Zingst auf und studierte von 1993 bis 1998 an der Universität Greifswald. Nach Abschluss des Magisterstudiums absolvierte der Historiker und Germanist ein Volontariat beim Norddeutschen Rundfunk und arbeitete danach bis 2008 für den NDR.

Marleen Janew: "Der Direktor hat in den vergangenen Jahren die Medienanstalt konsequent weiterentwickelt. Zusammen mit dem Medienausschuss hat er die Bedeutung von Medienkompetenz und lokalem Fernsehen in Mecklenburg-Vorpommern gestärkt. Zudem sorgte er als Mitglied der Kommission für Jugendmedienschutz mit dafür, dass bundesweit Kinder und Jugendliche vor schädlichen Medieninhalten in Rundfunk und Internet geschützt werden. Darum hat ihn der Medienausschuss Mecklenburg-Vorpommern am 22. September 2021 wiedergewählt. Ich wünsche ihm für seine zweite Amtszeit alles Gute, viel Erfolg und bei seinen Entscheidungen immer eine ruhige Hand."

Bert Lingnau: "Ich freue mich auf die Herausforderungen der kommenden Jahre. Dazu gehören die Schaffung besserer Strukturen für die außerschulische Medienkompetenz-Vermittlung in unserem Bundesland, der Erhalt und die Stärkung der lokalen Medienvielfalt und das entschlossene Vorgehen gegen Hass, Desinformation und jugendgefährdende mediale Inhalte im Netz. Die Medienanstalt wird diese Themen und Aufgaben konsequent verfolgen und als staatsferne Medienaufsicht die Presse- und Meinungsfreiheit in Deutschland mit gewährleisten. In Zeiten von Hetze, Fake News und Krieg ist dies elementar für unsere demokratische Gesellschaft."

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(ps) 11.03.2022



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