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Medienanstalt Hessen bekommt neuen Direktor

Jörg Steinbach (links) und Jochen Becker (rechts) gratulieren dem künftigen LPR-Direktor Prof. Dr. Murad Erdemir zur Wahl - Foto: LPR
Bei der Hessischen
Landesanstalt für den privaten Rundfunk und neue Medien (LPR) in Kassel wird mit dem Jahreswechsel 2022/23 auch ein Wechsel im Amt des Direktors über die Bühne gehen. Auf der Sitzung der LPR-Versammlung vom 4. Juli 2022 ist
Prof. Dr. Murad Erdemir zum neuen Direktor gewählt worden. Der 55-jährige Jurist folgt auf
Jochen Becker, der Ende 2022 in den Ruhestand geht. Gemäß der gesetzlichen Bestimmungen ist die Stelle des LPR-Direktors unbefristet. Sie war zuvor bundesweit ausgeschrieben worden.
Der gebürtige Frankfurter gehört der Medienanstalt Hessen seit 1999 an und war dabei seit 2001 als Justiziar und seit 2014 zudem als stellvertretender Direktor tätig. Überdies hat der promovierte Jurist seit 2013 eine Honorarprofessur für Medienrecht an der Georg-August-Universität Göttingen inne. Im Rahmen seiner Tätigkeit für die Medienanstalt Hessen hat Prof. Dr. Erdemir u. a. einen besonderen Schwerpunkt auf das Zusammenspiel des präventiven mit dem gesetzlichen Jugendmedienschutz gelegt.
Jörg Steinbach, Vorsitzender der 30 Mitglieder zählenden LPR-Versammlung: "Herr Prof. Erdemir ist eine motivierende und integrierende Führungspersönlichkeit mit klaren Vorstellungen für die Zukunft der Landesmedienanstalt. Es gelingt ihm in bemerkenswerter Weise, die Erfordernisse einer effektiven Medienregulierung und der Wahrung der Medienfreiheit in Ausgleich zu bringen. In der Position des stellvertretenden Direktors der LPR Hessen hat er in der Vergangenheit gemeinsam mit Joachim Becker herausragende Arbeit geleistet."
Der scheidende Direktor Jochen Becker: "Mit der Wahl meines langjährigen Kollegen Murad Erdemir findet die kontinuierliche und beständige Entwicklung der Medienanstalt Hessen ihre ideale Fortsetzung. Dank seiner medienrechtlichen Expertise und seines medienpolitischen Gespürs wird es ihm gelingen, den von der LPR Hessen bereits eingeschlagenen Weg, Medienregulierung und Prävention unter den Bedingungen der Globalisierung und der Konvergenz neu zu denken, weiter zu beschreiten."
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(ps) 05.07.2022
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