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Facebook / Meta zahlt 725 Mio. Dollar wegen Datenschutz-Skandal Cambridge Analytica

Mit einer Zahlung von 725 Millionen Dollar hat die Facebook-Mutter Meta den bis dato größten Datenschutz-Skandal in der Geschichte des Unternehmens – bekannt geworden unter dem Stichwort Cambridge Analytica – ausräumen können. 2018 war heraus gekommen, dass Facebook der britischen Politik-Beratung Cambridge Analytica Zugriff auf bis zu 87 Millionen Usern gewährt hatte – ohne deren Wissens.

Dieser Missbrauch führte in den USA zu einer Sammelklage. Ende August 2022 hatten die Facebook-Vertreter eine Aussetzung des Verfahrens beantragt, um einen Vergleich aushandeln zu können. Mit der Zahlung von 725 Millionen Dollar ist dieser Teil des Datenschutz-Missbrauchs nun beendet, aber die gesamte Angelegenheit noch nicht.

Im Mai 2022 hatten die US-Behörden im Zusammenhang mit diesem Skandal eine Klage gegen den Facebook-Gründer und Meta-CEO Mark Zuckerberg eingereicht. Generalstaatsanwalt Karl Racine: "Zuckerberg hat persönlich eine Rolle in Facebooks Versagen gespielt, die Privatsphäre und die Daten von Nutzern zu schützen, was direkt zum Vorfall Cambridge Analytica führt."


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(ps) 27.12.2022



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