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Deutsches Patent- und Markenamt bekommt neue Präsidentin

Bundesjustizminister Dr. Marco Buschmann gratuliert Eva Schewior zur neuen Aufgabe als Präsidentin des DPMA - Foto: Photothek des DMPA

Bundesjustizminister Dr. Marco Buschmann gratuliert Eva Schewior zur neuen Aufgabe als Präsidentin des DPMA - Foto: Photothek des DMPA
Beim Deutschen Patent- und Markenamt (DPMA) in München steht ein Wechsel an der Spitze bevor. Ende Januar 2023 wird die amtierende Präsidentin Cornelia Rudloff-Schäfer nach 14 Jahren an der Spitze des DPMA in den Ruhestand gehen.
Zur neuen Präsidentin hat Dr. Marco Buschmann, Bundesminister für Justiz, per 1. Februar 2023 Eva Schewior ernannt. Eva Schewior ist seit 1994 im Bundesministerium der Justiz (und für Verbraucherschutz) tätig. In dieser Zeit durchlief sie mehrere Stationen und war an die Ständige Vertretung der Bundesrepublik Deutschland bei der EU in Brüssel abgeordnet. Seit 2004 ist sie Referatsleiterin und hat u. a. fünf Jahre das Referat für die Verwaltungsangelegenheiten des DPMA, des Bundespatentgerichts und der Europäischen Patentorganisation geleitet. Zuletzt war sie als Referatsleiterin im Bereich des Zivilrechts tätig.

Das DPMA ist eine Bundesoberbehörde im Geschäftsbereich des Bundesministeriums der Justiz. Es ist das größte nationale Patent- und Markenamt in Europa und weltweit das fünftgrößte nationale Patentamt. An der Schnittstelle zwischen Idee und Realisierung von Innovationen trägt das DPMA wesentlich zur Wettbewerbsfähigkeit des Innovations- und Wirtschaftsstandorts Deutschland bei. Aktuell sind knapp 2800 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an den Standorten in München, Jena und Berlin tätig. Sie prüfen Erfindungen, erteilen Patente, registrieren Marken, Gebrauchsmuster und Designs, verwalten Schutzrechte und informieren die Öffentlichkeit darüber.

Dr. Marco Buschmann: "Ich bedanke mich herzlich bei Cornelia Rudloff-Schäffer für die engagierte und erfolgreiche Leitung des Deutschen Patent- und Markenamts in den vergangenen vierzehn Jahren. Zugleich freue ich mich, dass wir mit Eva Schewior eine Nachfolgerin gewinnen konnten, die zum einen über hervorragende Rechtskenntnisse und Erfahrungen als Führungspersönlichkeit verfügt, zum anderen auch das Deutsche Patent- und Markenamt durch jahrelange Zusammenarbeit bereits gut kennt".



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(ps) 10.01.2023



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