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Google - EU-Kommission fordert Abspaltung des Werbe-Geschäfts
Der
EU-Kommission ist die überbordende Markt-Macht des Suchmaschinen-Giganten
Google schon seit längerem mehr als ein Dorn im Auge. Die bisher verhängten Bußgelder in Milliarden-Höhe haben nach Einschätzung von
Margrethe Vestager, der EU-Kommissarin für Wettbewerb, nicht dafür gesorgt, dass eine grundsätzliche Änderung eingetreten ist.
Daher nimmt Margrethe Vestager jetzt das deutlich schärfere Schwert der Zerschlagung in die Hand. Am Mittwoch, dem 14. Juni 2023 erklärte sie, dass man bei der EU-Kommission zu der Überzeugung gelangt sei, dass Google seine mächtige Position im Online-Werbemarkt missbrauche. Da würde ein Bußgeld nicht ausreichen, um die Bedenken auszuräumen. Nur der "obligatorische" Verkauf eines Teiles der Google-Dienste würde da eine Lösung darstellen. Dazu gäbe es laut Margrethe Vestager keine Alternative.
Mit ähnlichen Überlegungen hat sich kürzlich auch das amerikanische Justiz-Ministerium zu Wort gemeldet und eine Klage gegen die Google-Mutter Alphabet eingereicht. Laut Wallstreet Journal sollen über die Gerichte "wettbewerbswidrige Übernahmen" wie etwa Doubleclick rückgängig gemacht werden.
In dieser Angelegenheit gibt es einen Schulterschluss zwischen den USA und der EU-Kommission, denn Margrethe Vestager erklärte, dass man sich eng mit den US-Behörden abgestimmt habe.
Die Abspaltung bestimmter Alphabet-Töchter bzw. Google-Units könnte in der Tat einen entscheidenden Einfluss auf die Wertschöpfungskette haben bzw. diese unterbrechen.
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(ps) 14.06.2023
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