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Digital Services Act - Zalando klagt gegen EU-Kommission
Die
Zalando SE will keine sehr große Online-Plattform (mit mehr als 45 Millionen Usern) im Sinne des
Digital Services Act (DSA) sein. Der Berliner Online-Händler ist von der
EU-Kommission im April 2023 als solche "systemrelevante Plattform" eingestuft worden und unterliegt damit strengeren Regeln, wenn der DSA im August 2023 in Kraft tritt.
Zalando hat beim Europäischen Gerichtshof in Luxemburg Klage eingerichtet, um anders bewertet bzw. eingestuft zu werden.
Robert Gentz, Co-CEO von Zalando: "Wir unterstützen den DSA und dessen Ziele. Allerdings hat die Europäische Kommission unsere Nutzerzahlen falsch interpretiert und unser hauptsächlich auf den Einzelhandel ausgerichtetes Geschäftsmodell nicht anerkannt. Wir gehören einfach nicht in die VLOP-Kategorie (Very Large Online Platform), wie sie von dem DSA definiert wird."
Die Zalando SE, die mit 17.000 Beschäftigten in mehreren europäischen Ländern tätig ist, ist bis dato die einzige europäische Plattform, die laut EU-Kommission unter die strengeren Regeln des DSA fällt.
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(ps) 27.06.2023
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