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Erneute Millionen-Strafe gegen Facebook-Mutter Meta

Sicherheitslücken entwickeln sich für den amerikanischen Tech-Konzern Meta zu einem teuren Vergnügen. Am 17. Dezember 2024 verhängte die Irische Datenschutz-Behörde (DPC) gegen die Facebook-Mutter ein Bußgeld in Höhe von 251 Millionen Euro. Die DPC wirft dem Tech-Giganten vor, dass beim Upload von Video-Dateien eine Sicherheitslücke ausgenutzt werden konnte, durch die sich Unbefugte Zugang zu den Profilen von Facebook-Usern verschaffen konnten.
Im Jahr 2028 hatte diese Sicherheitslücke dazu geführt, dass innerhalb von zwei Wochen weltweit rund 29 Millionen Facebook für Unbefugte zugänglich waren. Rund zehn Prozent davon waren in der >EU ansässig. Laut DPC-Sprecher ist dadurch ein "ernsthaftes Risiko des Missbrauchs" von persönlichen Daten entstanden.

Die Zahlung der 251 Millionen Euro geht an die Europäische Union. Ob sich daraus auch noch Schadensersatz-Ansprüche der Facebook-Mitglieder "entwickeln", die in der EU leben, wird sich zeigen. Aufgrund des Datenlecks aus dem April 2021 droht hier aufgrund der Sammelklage der Verbraucherzentrale Bundesverband eine Schadensersatz-Summe bis zu 600 Millionen Euro.
Zudem hatte die EU am 14. November 2024 eine Strafe von knapp 800 Millionen Euro gegen Meta verhängt, weil der social-Media-Konzern im Zusammenhang mit dem Kleinanzeigendienst Facebook Marketplace gegen die Kartell-Vorschriften in der EU verstoßen hatte.

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(ps) 18.12.2024



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