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Digital Markets Act: EU-Kommission verhängt Strafen gegen Apple und Meta
Die
EU-Kommission hat erstmals Strafen unter dem neuen Digital Markets Act (DMA) verhängt. Nach Ansicht der Brüsseler Behörde haben die US-Tech-Giganten
Apple und
Meta das Gesetz über digitale Märkte verletzt und ihre Macht als Gatekeeper missbraucht.
Apple hat nach Ansicht der EU-Kommission App-Entwickler daran gehindert, Verbrauchern alternative Angebote außerhalb des Apple-App-Stores zugänglich zu machen. Gegen Apple wurde daher eine Strafe in Höhe von 500 Millionen Euro verhängt.
Beim Social-Media-Konzern Meta geht es um das Pay-or-Consent-Modell. Das ist - wie die EU-Kommission bereits im Juli 2024 mitteilte - nicht mit dem EU-Recht vereinbar. Die User der Meta-Töchter Facebook und Instagram müssen sich entscheiden, ob sie eine kostenfreie Version mit personalisierter Werbung akzeptieren oder eine werbefreie Version gegen eine monatliche Gebühr wählen. Gegen Meta wurde eine Strafe in Höhe von 200 Millionen Euro verhängt. Meta hat sein Modell im November 2024 geändert.
Die beiden Tech-Giganten können gegen diese Strafen noch Einspruch vor Gericht einlegen.
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(ps) 24.04.2025
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