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Stiftung Warentest: Neuer Auftritt mit neuen Werberegeln

94 Prozent der erwachsenen Deutschen kennen die Stiftung Warentest und ihre Testsiegel. Das besagt eine Marktforschungs-Studie, die von der unabhängigen Stiftung bürgerlichen Rechts in Berlin in Auftrag gegeben wurde. Doch nur rund ein Drittel der Befragten konnte die Zeitschrift „Finanztest" der Stiftung zuordnen, hieß es vergangene Woche auf einer Pressekonferenz. Grund genug den Markenauftritt zu überdenken.

„Unser Corporate Design ist das Ergebnis eines umfangreichen Markenstrategieprozesses, den wir seit über einem Jahr erarbeitet haben. Bei diesem Prozess begleitet hat uns die Firma BBDO Consulting aus München. Er war notwendig geworden, weil die Stiftung Warentest im Laufe ihrer 44-jährigen Geschichte immer wieder neue Produkte auf den Markt gebracht hat, die aber unterschiedlich aussehen", erklärte Dr. Werner Brinkmann, Vorstand der Stiftung Warentest, in seiner Rede zum neuen Erscheinungsbild. „Durch eine optische Verzahnung der Marken „test", „Finanztest" und „test.de" soll stärker als bisher eine zusammengehörige Markenfamilie etabliert werden. Die Produkte der Stiftung sollen auf den ersten Blick unverwechselbar erkannt werden", so Brinkmann. Daher zeigt sich in Zukunft die Dachmarke Stiftung Warentest in grau, das Logo der Zeitschrift „test" in rot und der Schwestertitel „Finanztest" in blau. Orange wird die neue Farbe des „test.de"-Logos.

Doch die Verwendung des neuen Logos in der Werbung ist nun an strengere Regeln gebunden. Um Missbrauch und Täuschung von Verbrauchern zu verhindern, werden für die Werbung mit Untersuchungsergebnissen jetzt strenge Nutzungsbedingungen vorgegeben und eine Gebühr von 350,00 EUR erhoben.


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(al) 06.05.2008



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