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Schon Anfang des Jahres hat die Bundesregierung beschlossen, einen Preis für Computerspiele auszuloben. Unions- und SPD-Vertreter begründeten ihre Initiative mit der Wahrnehmung von Computerspielen in der Öffentlichkeit. Der Preis solle den Wert des Kulturguts Computerspiel deutlicher machen. Eltern und Großeltern seien unsicher, was sie ihrem Nachwuchs kaufen können. Ein Preis, der pädagogisch wertvolle Spiele fördere, diene der Orientierung von Verbrauchern, heißt es im entsprechenden Antrag der Koalitionsfraktionen.
Laut einem Bericht von heise.de soll der deutsche Computerspielepreis noch in 2008 gemeinsam mit der Wirtschaft auf den Weg gebracht werden. Die Verleihung wird dann im Frühjahr 2009 erfolgen. Preisgelder in Höhe von insgesamt 600.000 Euro sind vorgesehen, wobei die Spielewirtschaft die Hälfte der Kosten für die Preisgelder sowie komplett die Ausgaben für das Auswahlverfahren und die Ausrichtung der Verleihung übernehmen soll. Die eigentliche Jury wird aus 14 Mitgliedern bestehen, sieben aus der Politik und sieben Mitglieder aus der Wirtschaft.
(al) 24.07.2008
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