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In Deutschland nimmt der Handel mit Adress- und Bankdaten nach Ansicht des Chaos Computer Club (CCC), Hamburg, immer größere Dimensionen an. "Es gibt etwa 60 Millionen Adressen in Deutschland, bis auf einen kleinen Teil dürften alle auf dem Markt sein", sagte CCC-Sprecher Frank Rosengart am Dienstag.
Zum Fall einer Daten-CD mit Namen, Geburtsdaten, Adressen, Kontoverbindungen und Telefonnummern von 17.000 Bürgern, die der Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein zugespielt worden war, sagte der Datenschutzexperte: "Die beste Methode gegen Adress- und Bankdatenhandel ist Datensparsamkeit."
Gerade im Internet und bei Telefonanfragen sei dringend dazu zu raten, nicht einfach seine Kontaktdaten zu hinterlassen. Allerdings seien die Kunden "selbst schuld", wenn sie ihre Kontoumsätze nicht beobachteten und so illegale Abbuchungen nicht bemerkten. "Wer sein Konto regelmäßig kontrolliert, ruft bei einem entsprechenden Vorfall sofort seine Bank an und bekommt das Geld zurückgebucht." Sorgen bereite, dass auch renommierte Unternehmen sich am Geschäft mit den Daten schwunghaft beteiligten. (dpa)
(al) 13.08.2008
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