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Unter der Headline „Riesen-Ärger um falschen Busen im WDR“ berichte BILD am Montag über eine dreiteilige Reihe des WDR zum Thema Schönheitsoperationen. Laut BILD-Bericht sollen die Kosten für die Operationen von der ausführenden Klinik getragen worden sein. Außerdem soll die Patientin von Sender und Klinik gebeten worden sein, nicht über die finanziellen Zusammenhänge zu sprechen. Der Sender hat den Vorwurf der Schleichwerbung jetzt gegenüber dem Medienmagazin DWDL.de zurückgewiesen.
WDR-Sprecher Magnus Schweers erklärte, die Patientin sei dem Sender von einem Fachverband vermittelt worden. Die Initiative, sich mit dem Thema zu befassen sei dabei vom Sender ausgegangen. In die finanziellen Vereinbarungen zwischen Patientin und Klinik habe man keinen Einblick gehabt, da man davon ausgegangen sei, eine tatsächlich vereinbarte reguläre Operation zu begleiten, teilte Schweers mit. Daher habe es auch keine entsprechende Bitte des Senders an die Patientin gegeben.
"Uns liegen keine Anzeichen für Schleichwerbung vor. Der WDR hat in diesem Zusammenhang keine Geld- oder geldwerte Leistungen von Dritten, insbesondere nicht von der Klinik erhalten", so die Stellungnahme des Senders.
(al) 02.09.2008
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