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Diskriminierung von Frauen führt noch immer zu den meisten Protesten an den Deutschen Werberat (www.werberat.de). Von den 118 Beschwerden, die dem Werberat im ersten Halbjahr 2008 zugingen, betrafen 41% frauenfeindliche und herabwürdigende Motive. Weit darunter liegen als Protestmotiv Gewaltverherrlichung mit 8%, Verstoß gegen moralische Mindestanforderungen ebenfalls 8% oder Nachahmungsgefahr gefährlichen Verhaltens (7%). Dagegen scheint die Bevölkerung weit weniger sensibel auf die Werbung für alkoholische Getränke zu reagieren. Nur 5% der Proteste richteten sich gegen Werbung im Zusammenhang mit Alkoholkonsum.
Die 1972 vom Zentralverband der deutschen Werbewirtschaft (ZAW) gegründete freiwillige Schiedsstelle musste im vergangenen halben Jahr nur insgesamt 30 Motive tatsächlich beanstanden. In 26 Fällen wurde die Werbung daraufhin aus der Öffentlichkeit zurückgezogen und nur in 3 Fällen hielten die Unternehmen an den beanstandeten Sujets fest. Woraufhin öffentliche Rügen folgten.
(al) 12.09.2008
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