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Mit einem Senatsempfang im Hamburger Rathaus wurde am heutigen Donnerstag das Chinese European Arbitration Centre (CEAC) eröffnet. Mit dem CAEC gibt es jetzt in Hamburg eine Instanz, deren Urteile aus Rechtsstreitigkeiten auch in China vollstreckt werden können. Basis ist ein internationales Abkommen, dem auch China beigetreten ist.
„Damit gewinnt der Geschäftsverkehr mit China erheblich an Rechtssicherheit“, erklärt Rechtsanwalt Dr. Cornelius Pöhner von der Kanzlei FPS Fritze Paul Seelig Hamburg und Gründungsvorstand des CEAC-Trägervereins in einer Pressemitteilung. „Bisher war ein großer Unsicherheitsfaktor, dass Urteile ordentlicher Gerichte gegenseitig nicht anerkannt werden und damit faktisch ins Leere laufen.“ Zusätzlich bieten Schiedsgerichtsverfahren den Vorteil, dass sie schneller und meist auch preiswerter als konventionelle Prozesse zu führen sind.
Um das operative Geschäft des CEAC kümmert sich ein Management Team, bestehend aus Rechtsanwalt Axel Neelmeier (Schulz Noack Bärwinkel Rechtsanwälte Hamburg), Dr. Ma Lin (Professorin für Chinesisches Recht an der Zhongnan University of Economics & Law, Wuhan China) und Rechtsanwältin Christine Heeg-Stelldinger (Brödermann & Jahn Rechtsanwaltsgesellschaft mbH Hamburg).
(al) 18.09.2008
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