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Wegen Verletzung der Markenrechte geht der Handelskonzern Metro derzeit in mehreren Ländern juristisch gegen die international verbreitete Gratiszeitung „metro“ vor. Wie ein Sprecher der Metro Group auf Anfrage des Branchenmagazins new-business bestätigte, ließ der Düsseldorfer Handelskonzern den Namen der kostenlos verteilten Zeitung jetzt in Ungarn gerichtlich verbieten.
Nach dem Urteil hat der schwedische Verlag Metro International sein Blatt dort in „Metropol“ umbenannt. Die ungarische Ausgabe erscheint dort bereits seit 10 Jahren. Ähnliche Verfahren gebe es in Italien und Frankreich, sagte der Metro-Sprecher. In Deutschland, wo die Zeitung bislang nicht erscheint, hatte der Handelskonzern schon vor einiger Zeit beim Landgericht Hamburg eine Einstweilige Verfügung gegen eine Internet-Domain der Gratiszeitung erwirkt. Der Verlag darf hierzulande auch keine Zeitungen oder Zeitschriften mit dem Namensbestandteil „Metro“ herausbringen.
Quelle: new-business
(al) 25.09.2008
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