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Im Rahmen eines Workshops der Berliner Heinrich-Böll-Stiftung hat sich am vergangenen Wochenende das European Network for Copyright in support of Education and Science (ENCES) formiert. Im ENCES haben sich Institute und Organisationen zusammengefunden, um in Brüssel die Interessen von Bildung und Wissenschaft im Bereich des Urheberrechts besser zu vertreten. Ziel ist es den freien Zugang und den Austausch von Wissen in Europa zu unterstützen.
Der Workshop zum Thema „Copyright Regulation in Europe“ fand auf Initiative von Prof. Dr. Rainer Kuhlen, Informationswissenschaftler an der Universität Konstanz, statt. Prof. Kuhlen ist auch Sprecher des Aktionsbündnisses „Urheberecht für Bildung und Wissenschaft“, das sich für eine Verbesserung der Bedingungen, unter denen Lehrer und Wissenschaftler Zugang zu Informationen bekommen, einsetzt. Im Mittelpunkt der Diskussion stand das Grünbuch „Copyright in the Knowledge Economy“, das die Kommission der Europäischen Gemeinschaften am 16. Juli 2008 veröffentlicht hat und zu dem bis Ende November Stellungnahmen aus Bildung und Wissenschaft erwartet werden.
(al) 19.11.2008
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