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Cornelia Rudloff-Schäffer (Foto) ist neue Präsidentin des Deutschen Patent- und Markenamtes (DPMA) und damit Nachfolgerin von Jürgen Schade, der am 15. Januar mit einem Festakt in München in den Ruhestand verabschiedet wurde. Schade hatte mehr als sieben Jahre lang das DPMA geleitet, das mit rund 2.500 Mitarbeitern, mehr als 60.000 angemeldeten Patenten und über 80.000 Markenanmeldungen pro Jahr zu den weltweit größten Institutionen dieser Art gehört. Rudloff-Schäffer studierte Rechtswissenschaften, Politik und Publizistik in Mainz. Sie war Referentin im Bundesministerium der Justiz, in dem sie 1996 Leiterin des Referats für Rechtsfragen der neuen Technologien in den Naturwissenschaften und Bioethik wurde. Aus der Stellung der Referatsleiterin für Markenrecht und das Recht gegen den unlauteren Wettbewerb wechselte sie 2001 als Leiterin der Rechtsabteilung zum DPMA nach München. 2006 übernahm sie die Leitung der Hauptabteilung 3 für Marken und Muster.
„Die Globalisierung des Handels fordert ein funktionierendes System zum Schutz geistigen Eigentums. Das DPMA leistet dazu als deutsches Kompetenzzentrum einen wichtigen Beitrag," erklärte die neue Präsidentin. „Jürgen Schade hat die Kooperation mit nationalen, europäischen und internationalen Organisationen des gewerblichen Rechtsschutzes erweitert und vertieft. Ich werde seine Arbeit gerne fortführen."
(al) 27.01.2009
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