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Die ARD-Kabarettsendung „Scheibenwischer" bekommt nicht nur eine Runderneuerung, sondern auch einen neuen Namen. Grund dafür ist ein Veto des Kabarettisten Dieter Hildebrandt, der die Sendung 1980 aus der Taufe hob und sich zu diesem Zeitpunkt auch die Namensrechte sicherte. Hildebrandt zog sich 2003 von der Sendung zurück. Seit Anfang 2009 übernahm Mathias Richling (Foto) die Leitung des Scheibenwischers und begann sogleich mit der Modernisierung von Konzept und Bühnenbild. Künftig sollen auch junge Comedians eingeladen werden. Nach einem Bericht der Münchner Abendzeitung untersagte Dieter Hildebrandt daraufhin den beiden verantwortlichen Sendern Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb) und dem Bayerischen Rundfunk (BR) die weitere Verwendung des Namens „Scheibenwischer". „Richling macht eine andere Sendung, also soll er sie auch anders nennen", erklärte Hildebrandt kategorisch gegenüber der Abendzeitung.
Nun wird am kommenden Donnerstag statt „Scheibenwischer" der „Satire Gipfel" gesendet. Trotz aller Neuerungen soll die Sendung aber in jedem Fall ein politisches Kabarett bleiben. Frontmann Mathias Richling versicherte in einem ARD-Statement: „In diesen schweren Krisen-Zeiten, wo der Zuschauer sonst nichts zu lachen hat, muss doch festgestellt werden: Kabarett ist immer ein Konjunktur-Paket! Im Gegensatz zu dem Konjunkturprogramm der Bundesregierung werden wir Ihnen scheibenweise wischend aber nichts schuldig bleiben! Yes, we wish!!!"
(al) 16.03.2009
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