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Sprachwissenschaftler sollen für verständliche Gesetze sorgen

Das Bundesministerium der Justiz installiert zum 1. April 2009 einen Redaktionsstab Rechtssprache. Sprachwissenschaftler sollen künftig bei der Formulierung von Gesetzestexten helfen. „Natürlich enthalten die Gesetze auch künftig viel Fachsprachliches, das ist weitgehend unvermeidlich. Kein Laie wird je nach einem Blick in das Bundesgesetzblatt einen Prozess führen können. Aber gerade dort, wo das Recht vom Bürger ein bestimmtes Verhalten verlangt, sollten die Vorschriften doch so verständlich wie möglich sein“, erläuterte Bundesjustizministerin Brigitte Zypries das Projekt.

Der Redaktionsstab Recht wird von der Gesellschaft für deutsche Sprache e.V. mit Sitz in Wiesbaden gestellt, die nach einer öffentlichen Ausschreibung mit einem Konzept für die künftige Sprachberatung den Zuschlag erhalten hatte. Die Sprachwissenschaftler werden die Gesetzestexte analysieren und Vorschläge unterbreiten, wie sie verständlicher gefasst werden können. Juristen und Berater müssen sich dann gemeinsam auf eine treffende Formulierung verständigen, die sowohl fachlich und juristisch einwandfrei als auch sprachlich richtig und verständlich sein soll.


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(al) 18.03.2009



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