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„Erfindern und Firmen gehen die Ideen nicht aus". Das konstatierte das Deutsche Patent- und Markenamt (DPMA) in der vergangenen Woche in München. Die Anmeldezahlen für das Jahr 2008 weisen zumindest für den Patentbereich ein Plus von 2,3% gegenüber dem Vorjahr aus. Als innovativste Branchen zeigten sich dabei der Fahrzeug- und Maschinenbau. Insgesamt wurden 62 417 Patente angemeldet. Die Markenanmeldungen dagegen zeigten in 2008 einen leichten Rückgang um 3%. Insgesamt wurden 73 903 Marken angemeldet, davon 47,8% für Dienstleistungsangebote und 52,2% für Waren.
Die Zahl der angemeldeten Geschmacksmuster fällt sogar noch weiter zurück. Als Designschutz von Produkten wurden im vergangenen Jahr 48 238 Geschmacksmuster registriert. Das bedeutet einen Rückgang von 11,2% gegenüber dem Vorjahr.
Cornelia Rudloff-Schäffer (Foto), Präsidentin des DPMA, sieht die schwierige Wirtschaftslage als Chance und Herausforderung für Unternehmer und Erfinder. Nur durch Absicherung der Innovationen durch Schutzrechte könnten neue Technologiefelder erschlossen und Marktpositionen gegen Wettbewerber verteidigt werden. „Trotz Wirtschaftskrise bleibt Deutschland ein Land der Kreativität und der Innovationen. Gewerbliche Schutzrechte sind weiterhin gefragt. Im Patentbereich haben die Anmeldungen im Jahr 2008 sogar leicht zugenommen." so Rudloff-Schäffer.
Für das laufende Jahr will die Präsidentin Bearbeitungszeiten reduzieren und die Qualität der Erteilungs- und Eintragungsverfahren weiter verbessern. Weitere Herausforderungen ergeben sich im internationalen Zusammenwirken der Patent- und Markenbehörden. Als fünftgrößtes nationales Amt der Welt sei das DPMA als Kompetenzzentrum gefragter Ansprechpartner für viele Staaten. Auch in Zukunft wolle man international Maßstäbe setzen und Synergien in der internationalen Zusammenarbeit gewinnen, erklärte Rudloff-Schäffer.
(al) 24.03.2009
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