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Die Frankfurter Initiative GAMEplaces Business & Legal bringt am 13 Mai Publishern, Studios und Kreativen der Game-Branche die Grundzüge des Urhebervertragsrechts näher. Rechtsanwalt Guido Hettinger, Partner der Sozietät Brehm & V. Moers wird mit seinem Vortrag „Rights Clearance“ urhebervertragsrechtliche Fallstricke im Rahmen der Game-Entwicklung erläutern.
„Fakt ist, dass ein Spiel, das unlizenzierte Werke enthält, nicht verwertet werden darf“, erklärt Hettinger. Um Lizenzverstöße zu vermeiden, müsse in einem solchen Fall nachlizensiert werden. Die Kosten für eine Nachlizensierung überstiegen die ordentlichen Lizenzgebühren allerdings oftmals deutlich. Noch schlimmer sähe es aus, wenn es tatsächlich zu Brüchen in der Lizenzkette komme: „Diese können auf jeden durchschlagen, der in die Entwicklung des betreffenden Spiels involviert war“, so Hettinger. Im Zusammenhang mit Vertragsrechten werden auch die Besonderheiten beim Erwerb von Nutzungsrechten in Arbeitsverhältnissen sowie arbeitsrechtliche Probleme bei der Beschäftigung von Freelancern erläutert. Die Veranstaltung wird am 13. Mai in den Räumen der IHK Frankfurt am Main von 8.30 bis 10.00 Uhr stattfinden. Die Teilnahme ist nach Anmeldung auf www.gameplaces.de kostenlos. GAMEplaces ist eine Initiative der Wirtschaftsförderung Frankfurt GmbH, der Weber Networking GmbH und des Bundesverband Interaktive Unterhaltungssoftware (BIU).
(al) 27.04.2009
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