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46 Chefredakteure und leitende Journalisten aus 19 Ländern haben am 25. Mai in Hamburg die „Europäische Charta für Pressefreiheit“ beschlossen und verabschiedet. In zehn Artikeln formuliert die Charta Grundsätze für die Freiheit der Medien gegenüber staatlichen Eingriffen, insbesondere für den Schutz vor Überwachungen, Lauschaktionen und Durchsuchungen von Redaktionen und Computern sowie für den freien Zugang von Journalisten und Bürgern zu allen in- und ausländischen Informationsquellen.
Das Projekt kam auf Initiative des stellvertretenden STERN-Chefredakteurs Hans-Ulrich Jörges zustande; unterstützt wurde die Konferenz gemeinsam von den Verlagen G+J und Axel Springer. Die Charta wird bei der EU-Kommission in Brüssel notifiziert, um ihr in der Gemeinschaft Geltung zu verschaffen. Ihre Anerkennung soll zur Bedingung bei den EU-Erweiterungsverhandlungen gemacht werden. Die zehn Artikel der Charta im Wortlaut unter: www.pressfreedom.eu.
Quelle: dnv-online
(al) 27.05.2009
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