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Mediendialog Hamburg: Medienwirtschaft fordert mehr Schutz vor Diebstahl geistigen Eigentums im Netz

Die deutsche Medienwirtschaft fordert vom Gesetzgeber wirksameren Schutz geistigen Eigentums im Internet. Auf dem Internationalen Mediendialog Hamburg warnten führende Pressehäuser sowie die Verbände der Musik-, Werbe- und Filmwirtschaft am Montag vor den wirtschaftlich verheerenden Folgen des anhaltenden "Diebstahls geistigen Eigentums" im Internet.

Vor mehr als 500 Medienvertretern aus dem In- und Ausland wies der Vorstandsvorsitzende der Axel Springer AG, Mathias Döpfner, im Hamburger Rathaus auf die Bedeutung des Leistungsschutzrechts für Presseverlage hin. "Gerade weil wir keine (staatlichen) Subventionen wollen, benötigen wir Unterstützung beim Schutz des geistigen Eigentums". Presse und Pressevielfalt werde es in der digitalen Welt nur solange geben, wie die Verlage ihre Investitionen schützen und refinanzieren können. "Unser Ziel muss es sein, die Hauptstraßen des Internets frei von Piraten zu halten - für Musik, Film Bücher, Journalismus und alle anderen geschützten Güter".

Der eintägige Medienkongress - unter dem Motto: "No Future for Paid Content? Medienwirtschaft unter Druck" - stand im Zeichen des Internets. In getrennten Erklärungen forderten die Allianz Deutscher Produzenten (Film/Fernsehen), der Gesamtverband Kommunikationsagenturen GWA, der Bundesverband Musikindustrie und die Großverlage Springer, Bauer, Ganske, Gruner & Jahr, Spiegel und Zeit einen gesetzlichen Schutz in der digitalen Welt.

Quelle: new business


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(al) 09.06.2009



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