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Kinderkommission plädiert für mehr Kinderschutz bei Medienproduktionen

Die Kinderkommission des Deutschen Bundestages spricht sich für stärkeren Schutz von Kleinstkindern bei der Mitwirkung an Medienproduktionen aus. In den vergangenen Jahren hätten sich Medienformate gehäuft, die bewusst auf eine Verletzung der Menschrechte setzen, um Einschaltquoten zu erzielen, heißt es in einer Presseerklärung. Auch öffentliche Proteste – wie im jüngsten Beispiel der RTL-Produktion „Erwachsen auf Probe“ – könnten die Ausstrahlung dieser Sendungen nicht stoppen. Das sei unbefriedigend. Eine Überprüfung des Jugendarbeitsschutzes in Medien für Kinder unter drei Jahren sei erforderlich. Die Kommission regt daher die Einrichtung eines Ethikbeirates für die Produktion von Rundfunksendungen an.

Die Vorsitzende der Kinderkommission des Deutschen Bundestages, Ekin Deligöz erklärte hierzu: „Wir wollen die Grundsatzdebatte, was Fernsehformate dürfen und was nicht, weiterführen. Es muss uns gelingen ein Bewusstsein dafür zu schaffen, dass Kinder Rechte haben und dass auch das Privatfernsehen eine moralische Verantwortung trägt“.


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(al) 23.06.2009



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