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Die Europäische Kommission hat in der vergangenen Woche eine Mitteilung zur besseren Durchsetzung der Rechte am geistigen Eigentum im Binnenmarkt veröffentlicht. Dabei geht um eine Reihe praktischer, aber nichtlegislativer Maßnahmen zur Bekämpfung von Marken- und Produktpiraterie.
Charlie McCreevy, EU Kommissar für Binnenmarkt- und Dienstleistungen, erklärte hierzu: „ Die EU beheimatet einige der erfolgreichsten Unternehmen der Welt, die Rechte am geistigen Eigentum zu ihrem wertvollsten Vermögen zählen. Rechte an geistigem Eigentum fördern Innovation und Kreativität und damit den lebenswichtigen Kreislauf aus Geschäftsentwicklung, Wissen, weiterer Innovation und Beschäftigung. Hinzu kommt, dass sie den Verbrauchern die Sicherheit geben, dass die erworbenen Produkte und Dienstleistungen legal, zuverlässig und vor allem sicher sind. Leider gibt es immer wieder Menschen, die die besten Absichten zu unterlaufen versuchen. Wir müssen diesen gefährlichen Trend stoppen - nicht durch mehr Gesetze, sondern durch eine stärkere Zusammenarbeit, die uns handlungsfähiger macht."
Die Kommission möchte ein „effizientes, verhältnismäßiges und berechenbares System“ für Durchsetzung von geistigen Eigentumsrechten sicherstellen. Der geltende Rechtsrahmen stelle hierfür die Instrumente bereit, heißt es in der Mitteilung. Ergänzend zum geltenden Gemeinschaftsrecht schlägt die Kommission nun nichtlegislative Maßnahmen vor.
(al) 22.09.2009
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