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Die Europäische Kommission fordert Rechteinhaber, Verbraucher und kommerzielle Nutzer kreativer Web-Inhalte auf, sich an der Diskussion zur Schaffung eines europäischen „Digitalen Binnenmarktes“ für kreative Online-Inhalte zu beteiligen. Hierzu hat die Kommission am vergangenen Montag ein Diskussionspapier vorgelegt und eine öffentliche Konsultation eingeleitet. Ziel ist es, rechtliche und territoriale Hürden abzubauen, die Kreativität und Innovation behindern könnten. Legale grenzüberschreitende Angebote müssten gefördert werden, so die Kommission.
„Urheberrechte und Internet sind zwei starke Triebfedern für Kreativität und Innovation zum Nutzen aller Europäer. Sie sollten in dem neuen Projekt eines wettbewerbsorientierten und prosperierenden Digitalen Binnenmarktes kombiniert werden. Ein solcher Digitaler Binnenmarkt kann nur unter Einbeziehung der Produzenten von Inhalten und mit der „digitalen Generation“ als interessierte Nutzer und innovative Verbraucher geschaffen werden“, erklärte die zuständige EU-Kommissarin Viviane Reding. „Eine meiner wichtigsten Prioritäten in den nächsten Jahren wird es sein, zusammen mit den anderen Kommissaren einen einfachen, verbraucherfreundlichen Rechtsrahmen für die grenzüberschreitende Bereitstellung digitaler Inhalte in der EU zu erarbeiten und dabei einen zuverlässigen Urheberrechtsschutz und eine faire Vergütung der Autoren zu gewährleisten.“
Das Diskussionspapier über „kreative Inhalte in einem europäischen digitalen Markt und damit verbundene künftige Herausforderungen“ ist auf der Website der EU-Kommission abrufbar. Alle interessierten Beteiligten sind aufgefordert, ihre Stellungnahmen bis zum 5. Januar 2010 in elektronischer Form abzugeben. Die Beiträge werden – sofern nicht als vertraulich gekennzeichnet - auf der Website veröffentlicht.
(al) 28.10.2009
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