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Konzertveranstalter und GEMA einigen sich auf neues Tarifmodell

Der Bundesverband der Veranstaltungswirtschaft e.V. (idkv) und der Verband der Deutschen Konzertdirektionen e.V. (VDKD) haben sich mit der Verwertungsgesellschaft GEMA (Gesellschaft für musikalische Aufführungs- und mechanische Vervielfältigungsrechte) auf ein neues Tarifmodell geeinigt. Die Schiedsstelle des Deutschen Patent- und Markenamts hatte einen Einigungsvorschlag unterbreitet, der von beiden Seiten zwar in dieser Form nicht akzeptiert wurde, aber als Grundlage für neue Verhandlungen diente. Das Ergebnis sieht nun, laut einer Mitteilung der Verbände, erhebliche Verbesserungen für die Veranstalterseite vor. Dabei werden besonders Kleinveranstaltungen mit bis zu 2.000 Besuchern künftig weniger belastet.

Die Einnahmen für Sponsoring werden vorerst nicht in die Bemessungsgrundlage für die GEMA-Vergütung einbezogen. Beide Parteien haben sich verpflichtet, zeitnah weitere Verhandlungen zu diesem Thema zu führen.

Jens Michow, Präsident des Bundesverbands Veranstaltungswirtschaft, erklärte hierzu: „Wir freuen uns, dass ein langwieriges Gerichtsverfahren vermieden werden konnte. Die GEMA und die Veranstalterverbände haben es geschafft, ihre Differenzen im Verhandlungswege beizulegen und dabei gemeinsam eine Lösung entwickelt, welche den gegenseitigen Interessen angemessen Rechnung trägt.“

Die beiden Verbände vertreten rund 500 Agenturen, Tournee- und Konzertveranstalter der deutschen Live-Entertainment-Branche, die – nach eigenen Angaben - im Jahr 2008 mit dem Verkauf von über 118 Millionen Eintrittskarten einen Umsatz von rund 3,6 Milliarden Euro erwirtschaften konnte.


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(al) 22.12.2009



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