Aktuelle Ausgabe
Für den geplanten Verkauf des Nachrichtensenders N24 haben sich nach Angaben von ProSiebenSat.1-Chef Thomas Ebeling "einige Interessenten" gemeldet. Allerdings sei es noch zu früh, die Ernsthaftigkeit zu bewerten, sagte Ebeling am Montagabend (22.02.) auf einer Diskussion in Berlin. Bis Ende März sollten die Angebote vorliegen, im zweiten Quartal könne dann über N24 entschieden werden. "Ich glaube, es ist fair zu sagen, dass ein Fortbestand in der jetzigen Form nicht angedacht ist." Nachrichten sollten aber auch künftig im Programm gesendet werden - zu deutlich niedrigeren Preisen. "Wir müssen Wirtschaftlichkeit und publizistische Verantwortung einigermaßen in Einklang bringen."
Der Vorsitzende der Direktorenkonferenz der Landesmedienanstalten, Thomas Langheinrich, betonte: "Wir wollen, dass der private Rundfunk auch in Zukunft Nachrichten oder publizistischen Mehrwert bringt." Die Fernsehveranstalter hätten eine große Verantwortung. "Das ist nicht nur eine Nudelfabrik."
(bs) 24.02.2010
Titelschutz anmelden
Wir informieren Sie
Erscheinungstermine