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Mobiles Internet: EU schützt die Nutzer vor zu hohen Gebühren
Ab sofort können sich Verbraucher, die im europäischen Ausland mobil im Internet surfen, vor bösen Überraschungen auf der Rechnung schützen lassen. Gestern trat eine entsprechende Regel der EU in Kraft. Danach müssen Mobilfunkanbieter den Zugang ihrer Kunden automatisch unterbrechen, wenn ein bestimmtes Kostenlimit erreicht ist. Wie hoch diese Obergrenze ist, bestimmen die Nutzer selbst; eine Vereinbarung mit dem Anbieter gilt ab dem 1. Juli eine automatische Grenze von 50,- Euro.
„Der Schutz vor Schock-Rechnungen trägt dazu bei, dass die Verbraucher mehr Vertrauen in den Nutzen des mobilen Internets fassen können“, sagte Neelie Kroes, in der EU einst für Wettbewerb zuständig, heute Kommissarin für Telekommunikation und Digitale Agenda.
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(bs) 02.03.2010
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