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Kölner Bibliotheken und das Landesbibliothekszentrum Rheinland-Pfalz (LBZ) wollen in Kooperation mit dem Hochschulbibliothekszentrum des Landes Nordrhein-Westfalen als erste in Deutschland den Open-Access-Gedanken auch für bibliographische Daten umsetzen. Die Bibliothekskataloge sollen der Öffentlichkeit zur freien Nutzung zur Verfügung gestellt werden. Mit der Freigabe wird auch die Grundlage für eine Vernetzung von Katalogdaten mit Daten aus den anderen Bereichen im „Semantic Web“ geschaffen.
"Bibliotheken begrüßen die Open-Access-Bewegung, weil sie sich selbst dem Ziel verpflichtet fühlen, den Zugang zu Wissen möglichst ohne Schranken allen Bürgern zu ermöglichen. Der Zugang zu den eigenen Daten, also die Anwendung der Open-Access-Idee auf die eigenen Produkte blieb jedoch außer Acht. Bisher hatte niemand die Möglichkeit, Bibliothekskataloge als Ganzes herunterzuladen und zu nutzen. Dies wird nun möglich. Das ist ein erster Schritt, um die weltweite Sichtbarkeit von Bibliotheksbeständen im Internet zu erreichen“, erläutert Rolf Thiele, stellvertretender Direktor der USB Köln das Projekt.
(al) 17.03.2010
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