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WIPO zeigt sich zufrieden: Leichter Rückgang bei Domain-Streitigkeiten

Im vergangenen Jahr konnte die WIPO (World Intellectual Property Organization) 2.107 Fälle im Streit um Internet-Domains bearbeiten. In 2008 waren es noch 2.329 Fälle. Das ist ein Rückgang von 9,5 %, wie die Genfer Organisation mitteilte. Die WIPO fungiert als Schlichter, wenn die Zuteilung einer Internet-Domain strittig ist.

Inhaber von Marken- oder Namensrechten können seit 1999 mit Hilfe der Uniform Domain Name Dispute Resolution Policy (UDRP) die Herausgabe einer Domain fordern. Im Gegensatz zur Anzahl der verhandelten Fälle stieg die Zahl der Beschwerden im vergangenen Jahr von 3.958 (2008) auf 4.688 (2009). Seit 1999 wickelte die WIPO insgesamt 31.000 Schiedsverfahren ab. Das „TOP 15-Ranking“ der Beschwerden wird dabei von den U.S.A mit 42,41 % aller Fälle angeführt. Auf Platz 2 folgt Frankreich mit 10,94% und Platz 3 Großbritannien mit 7,51 %. Deutschland rangiert auf Platz 4 mit einem Anteil an Beschwerde-Fällen von 5,77 %.

Die „WIPO Domain Name Complaint Activity 2009“ fand in erster Linie in den Bereichen Biotechnologie und Pharma, Banken und Finanzen sowie Internet und IT statt. Die Tätigkeitsfelder Entertainment sowie Media und Publishing teilen sich mit dem Bereich Fashion das Mittelfeld. Alle Zahlen und Fakten sind auf den Seiten des WIPO Arbitration and Mediation Center nachzulesen.


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(al) 30.03.2010



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