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Am 7. April 2010 sendete der NDR im Rahmen des Formats „Panorama – Die Reporter“ die „KiK-Story – die miesen Methoden des Textildiscounters“. Die Reportage warf der westfälischen KiK Textilien und Non-Food GmbH Dumpinglöhne und schlechte Arbeitsbedingungen vor. Nun hat der Textildiscounter vor dem Landgericht Hamburg eine einstweilige Verfügung gegen den NDR erwirken können. Die Sendung sei Ruf schädigend und hätte falsche Tatsachen behauptet, erklärte das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Das Gericht habe die einstweilige Verfügung gegen den NDR gleich wegen mehrerer unrichtiger Behauptungen über das Unternehmen erlassen.
Der Sender will gegen die Verfügung auf jeden Fall Rechtsmittel einlegen, wie NDR-Pressesprecher Martin Gartze gegenüber dem Onlinedienst digitalfernsehen.de erklärte. Das Gericht, so Gartzke, habe in diesem Eilverfahren die Mehrzahl der von KiK geforderten Unterlassungen abgelehnt. In zwei weiteren presserechtlichen Verfahren, die der Textildiscounter gegen die Panorama-Sendung angestrengt habe, seien die Gerichte vollständig der Auffassung des NDR gefolgt.
(al) 26.05.2010
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