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PR-Rat verfasst Regelwerk für Online-PR

Der Deutsche Rat für Public Relations (DRPR) hat sein Regelwerk um eine neue Online-Richtlinie erweitert. Sie soll, wie der DRPR mitteilt, Kommunikationstreibenden als Orientierung für eine transparente Online-Kommunikation dienen. Hierbei geht es um die Absendertransparenz in der Online-PR-Arbeit, bei Kommentaren und Mobilisierungsplattformen. Zudem regelt die Richtlinie den transparenten Umgang mit Sponsoring und Produktzusendungen. Für den Nutzer von Internetangeboten sollte es jederzeit mühelos möglich sein, zu erkennen, ob er es mit unabhängigen Inhalten, der Meinung von Privatpersonen oder mit PR zu tun habe.

„Das Internet wird immer erwachsene und damit immer mehr zum relevanten Wirtschafstraum, der in vielerlei Hinsicht die gleichen Regeln hat, wie wir es aus der realen Welt kennen. Gleichzeitig kommen jedoch neue Herausforderungen auf uns zu. Mit der Online-Richtlinie haben wir uns diesen gestellt“, erklärt Richard Gaul, Vorsitzender des Deutschen PR-Rats.

Der Deutsche Rat für Public Relations ist eine dem Deutschen Presserat und dem Deutschen Werberat vergleichbare Institution. Er ahndet als Organ der freiwilligen Selbstkontrolle kommunikatives Fehlverhalten gegenüber der Öffentlichkeit, spricht öffentliche Rügen aus und erlässt Verhaltensrichtlinien.


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(al) 30.08.2010



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