Aktuelle Ausgabe

Der Deutsche Presserat hat auf seiner Homepage einen 51-seitigen Leitfaden zur Amok-Berichterstattung bereitgestellt. Auf Basis der bisherigen Spruchpraxis der Beschwerdeausschüsse zu den Amokläufen in Winnenden, Emsdetten und Erfurt, gibt der Leitfaden Hinweise zum Umgang mit Fotos, Namen der Betroffenen und Informationen über den Täter. Opfer dürften durch eine Veröffentlichung nicht ein zweites Mal zum Opfer werden, so das Gremium.
Dazu Bernd Hilder, Sprecher des Deutschen Presserats: „Redaktionen müssen Leser über solch ein schreckliches Ereignis informieren, wollen sie ihrem Informationsauftrag gerecht werden. Doch es erfordert eine hohe Verantwortung und Sensibilität von Journalisten, dem begründeten öffentlichen Interesse auf der einen Seite und den ethischen Aspekten des Geschehens auf der anderen Seite gerecht zu werden. Wir möchten die Redaktionen bei diesem schwierigen Abwägungsprozess mit unserem Leitfaden unterstützen."
Download Leitfaden Amok-Berichterstattung
(al) 07.09.2010
Titelschutz anmelden
Wir informieren Sie
Erscheinungstermine