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Einmal mehr wird in Frankreich die Diskussion um staatliche Zuschüsse für die Presse des Landes neu entfacht. Ein im Auftrag des Kulturministeriums verfasster Bericht formuliert 15 Maßnahmen, um die Presseförderung bis 2016 auf jährlich 835 Mio. Euro zu reduzieren. Bisher wird die Presse jedes Jahr mit einer Milliarde Euro bezuschusst, unter anderem mit Finanzspritzen für Druck und Vertrieb sowie in Form reduzierter Steuersätze.
Die Subventionen hätten keine unabhängigen Zeitungen geschaffen, sondern würden die Presse vielmehr in einem Zustand künstlicher Beatmung halten, kritisiert der Bericht. Derzeit entspricht die staatliche Förderung einem Anteil von zwölf Prozent am Umsatz der Presse. Der Bericht schlägt unter anderem vor, die staatliche Unterstützung an konkrete Maßnahmen der Verlage zur Modernisierung und Kostenreduzierung zu binden.
Quelle: dnv-online
(al) 22.09.2010
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