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Sarrazin-Interview: BILD zahlt 60.000 Euro Schadensersatz
Im Rechtsstreit um die ungenehmigte Veröffentlichung eines Interviews mit Thilo Sarrazin in "BILD" und "BILD.de" haben sich der Springer Verlag und die Berliner Kulturzeitschrift "Lettre International" außergerichtlich geeinigt. Die Lettre International Verlags GmbH hatte mit einer einstweiligen Verfügung reagiert, als "BILD" Teile des Interviews abgeduckt und "BILD.de" das gesamte Interview online gestellt hatte. Wie das Onlinemagazin DWDL.de berichtet, hatte das Landgericht Berlin durchblicken lassen, dass das Vorgehen der Springer-Blätter eine Urheberrechtsverletzung darstelle und somit ein Anspruch auf erheblichen Schadensersatz bestünde. Die Parteien einigten sich daraufhin auf eine Summe von 60.000 Euro.
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(al) 09.03.2011
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