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Vertreter von Anwaltsorganisationen aus mehr als 20 Ländern haben Mitte Mai auf Einladung der Bundesrechtsanwaltskammer (BRAK) über Fragen der anwaltlichen Ethik diskutiert. Der anwaltliche Beruf habe sich in den vergangenen Jahrzehnten zunehmend kommerzialisiert, so eine Mitteilung der BRAK. Die Notwendigkeit, gleichwohl die anwaltlichen Grundwerte - Unabhängigkeit, Verschwiegenheit und Loyalität gegenüber dem Mandanten - für alle Rechtsanwälte zu wahren und zu sichern, habe überall zu der Frage geführt: Bedarf es neben den berufsrechtlichen Regelungen eines Ethikkodex für Rechtsanwälte?
„Der Blick über den nationalen Tellerrand, den uns unsere europäischen und internationalen Gäste erlaubt haben, wird die deutsche Debatte über das Für und Wider eines anwaltlichen Ethikkodex befruchten", sagte Axel C. Filges (Foto), Präsident der BRAK. „Wir werden dabei zu bedenken haben, dass wir die Freiheit der Berufsausübung sicherstellen müssen, ohne die anwaltlichen Standards zu gefährden."
Näheres unter: www.brak.de.
(al) 20.05.2011
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