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LfM fordert Grundsatzurteil zur Menschenwürde im TV
Die nordrhein-westfälische Medienaufsicht strebt ein Grundsatzurteil des Bundesverfassungsgerichts zur Menschenwürde im Fernsehen an. Anstoß dazu habe eine Szene aus der RTL-Serie 'Die Super Nanny' gegeben, in der eine Mutter ihre Tochter mehrfach geschlagen und beschimpft habe. Das sei von der 'Super Nanny' selbst als "Kindesmisshandlung" bewertet worden, sagte Jürgen Brautmeier, Direktor der Landesanstalt für Medien NRW (LfM) gestern (21.07.) zu Journalisten. "Da hätte der Kameramann oder der Redakteur, der daneben stand, eingreifen müssen." RTL sieht das anders. Der Sender unterstützt jedoch die Erstellung eines Gutachtens vom scheidenden Bundesverfassungsrichter Udo Di Fabio zum Thema Menschenwürde, das künftig Orientierung fürs Programm geben soll.
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(bs) 22.07.2011
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