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Deutsche Umwelthilfe stoppt Danone-Werbung

Die Danone GmbH wird ihre Werbekampagne für „Activia-Joghurtbecher“ aus PLA-Biokunststoff zurückziehen. Das Unternehmen hat, nach Angaben der Deutschen Umwelthilfe (DUH), der Abgabe einer strafbewehrten Unterlassungserklärung zugestimmt. Danone bewarb die Joghurtbeccher aus dem maisbasiertem Biokunststoff Polyactid (PLA) als „umweltfreundlicher“ als herkömmliche Becher aus Rohöl. Die DUH reichte daraufhin im August 2011 Klage wegen irreführender Werbung beim Landgericht München ein.

„Die Sache wurde in Form eines Vergleiches beendet, weil die DUH der Danone GmbH eine kurze Frist zur Umstellung der Werbung gewährte. Da die irreführenden Behauptungen dadurch deutlich schneller als bei einem Urteil unterlassen werden, erreicht die DUH mit dem Vergleich mehr als mit einem Urteil zu erzielen wäre“, erklärt Dr. Remo Klinger, Kanzlei Geulen & Klinger Berlin, der die Interessen der DUH im Rechtsstreit gegen Danone vertritt. Demnach muss der Lebensmittelhersteller alle streitgegenständlichen Aussagen auf seinen Internetseiten innerhalb einer Woche löschen und bereits existierende Activia-Verpackungen mit dem alten Werbeslogan innerhalb von sechs Wochen aus dem Sortiment nehmen.


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(al) 16.11.2011



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