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Kachelmann-Bericht: Schweizer Presserat weist Beschwerde zurück

Eine vom Schweizer Portal „20 Minuten online“ im November 2011 veröffentlichte Bildzusammenstellung mit dem Titel „Karriere-Killer. Männer zwischen Macht, Gewalt und Sex“ ist nicht rufschädigend. Der Artikel zeigte die Köpfe von Dominique Strauss-Kahn, Jörg Kachelmann, Julian Assange und dem US-Politiker Herman Cain.

Daraufhin ging beim Schweizer Presserat eine Beschwerde ein: Bildgestaltung und Untertitel würden der Leserschaft suggerieren, Jörg Kachelmann stehe mit dem Terminus „ Männer zwischen Macht, Gewalt und Sex“ in Zusammenhang und er sei ein Sexualstraftäter „wie die anderen drei abgebildeten mutmaßlichen Sexualstraftäter“.

Die Schweizer Pressewächter gingen auf die Beschwerde nicht ein. Die Rügen des Beschwerdeführers beruhten auf der von ihm aufgestellten These, 20 Minuten vermittele mit seiner Bildauswahl, den Titeln und dem zugehörigen Text den wahrheitswidrigen Eindruck, Jörg Kachelmann sei – trotz rechtskräftigem Freispruch - ein Sexualstraftäter. Diese These sei, so eine Stellungnahme des Presserats, offensichtlich unhaltbar und die Beschwerde damit gegenstandslos.


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(al) 18.01.2012



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