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Journalisten, Juristen, Pressesprecher und Wissenschaftler treffen sich am 22. März 2012 zu einem Krisenkommunikationsgipfel in Köln. 15 Referenten u.a. von Unternehmen wie Siemens, Rewe, Sony und dem Bundesamt für Bevölkerungsschutz werden in Fallstudien von ihren Erfahrungen mit der Kommunikation in kritischen Zeiten berichten. Medienrechtsanwalt Prof. Dr. Ralf Höcker gibt Einblick in die anwaltlichen Pressearbeit in Strafverfahren.
„In Krisenzeiten ist der Grat zwischen zulässiger Verdachtsberichterstattung und überzogenem Skandaljournalismus sehr schmal“, so Gipfel-Initiator Frank Roselieb (Foto), Direktor des Krisennavigator-Institut für Krisenforschung. „Dringen Falschmeldungen aus dem ‘Court of public opinion‘ unreflektiert in den ‚Court of law‘, hat dies zuweilen fatale Folgen für die betroffenen Unternehmen und Personen“. Der Krisenkommunikationsgipfel 2012 ist das mittlerweile vierzehnte Treffen dieser Art. Es richtet sich an Pressesprecher und Kommunikationsmanager, Juristen und Journalisten, Führungskräfte in Wirtschaftsunternehmen sowie Verbänden, Behörden und Wissenschaftler.
In der hochkarätigen Podiumsrunde werden sich Prof. Dr. Karl-Nikolaus Peifer (Universität zu Köln), Journalist Christoph Lütgert, Dr. Claus Richter (ZDF-Magazin Frontal 21), David Schraven (WAZ-Mediengruppe) sowie Margarte Reske (Vorsitzende Richterin am LG Köln), Prof. Dr. Christian Scherz (Medienrechtskanzlei Schertz Bergmann, Berlin) und Oliver Thelen (QS Qualität und Sicherheit GmbH, Bonn) mit den Grenzen des investigativen Journalismus auseinandersetzen.
Das Programm findet sich unter krisenkommunikationsgipfel.de.
(al) 25.01.2012
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