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SPD und Grüne fordern gesetzliche Verankerung des Presse-Grossos

In einem gemeinsamen Antragsentwurf fordern die Bundestagsfraktionen von SPD und Bündnis 90/Die Grünen die Bundesregierung auf, gemeinsam mit den Ländern eine gesetzliche Verankerung des neutralen Presse-Grossos sicherzustellen, um die Pressevielfalt an der Ladentheke dauerhaft zu gewährleisten. Laut einer Erklärung vom 6. März sehen Martin Dörmann, medienpolitischer Sprecher der SPD und Tabea Rößner, medienpolitische Sprecherin der Grünen-Fraktion, den Erhalt des neutralen Pressevertriebssystems Presse-Grosso akut gefährdet.

Grundvoraussetzung für die Sicherung der Vielfalt unserer Presse- und Medienlandschaft sei neben den gesetzlichen Vorgaben eine funktionierende, flächendeckende und diskriminierungsfreie Vertriebsstruktur für Presseerzeugnisse. Zeitungen und Zeitschriften seien keine Ware wie jede andere, sondern Kulturgüter, die Fraktionen.

Details zum Thema Presse-Grosso und die Novellierung des GWB (Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen) auf dnv-online...


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(al) 08.03.2012



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