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Jugendschutz: KJM für herstellerseitige Vorinstallation

Anerkannte Jugendschutzprogramme sind ein erster Schritt zu mehr Jugendschutz im Internet – das war das Fazit einer Veranstaltung der Kommission für Jugendschutz (KJM). Zwei Monate nach der Anerkennung unter Auflagen der Jugendschutzprogramme des Vereins JusProg und der Deutschen Telekom hatte die KJM im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Fragen am Freitag" unter dem Motto „Jugendschutzprogramme – Land in Sicht?" Verantwortliche zur Diskussion gebeten.

KJM-Vorsitzender Siegfried Schneider (Foto) setzte in Bezug auf eine schnellstmögliche Verbreitung der Schutzoption auch auf die Verantwortung der Hersteller: „Ich halte es für notwendig, dass die Software bereits von den Herstellern vorinstalliert wird. Eltern müssen sie dann bewusst deaktivieren, statt sie wie derzeit bewusst zu aktivieren. Für mich ist die herstellerseitige Installation von Jugendschutzprogrammen der entscheidende Schritt für einen Erfolg der Schutzoption." Eine Werbekampagne allein reiche nicht aus.


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(al) 11.04.2012



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