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Keine Verstöße gegen Jugendschutz beim WDR

Auch wenn die Bestimmungen des Jugendmedienschutzes für Hörfunk und Fernsehen ausreichend wirksam seien, sieht WDR-Intendantin Monika Piel „enorm gewachsene Herausforderungen“ für einen zeitgemäßen Jugendschutz durch das frei zugängliche Internet. Anlässlich der Präsentation des Jugendmedienschutzberichts im Rundfunkrat des WDR erklärte Piel, anders als im Netz seien die vorhandenen Regulierungen und Instrumente des Jugendmedienschutzes im Bereich Hörfunk und Fernsehen nach wie vor effizient und wirksam.

Laut Rainer Assion (Foto), dem Jugendschutzbeauftragten des Senders, gab es auch im Programmangebot 2011 keine Verstöße gegen die Vorschriften des Jugendmedienschutz-Staatsvertrags oder die ARD-Richtlinie zur Sicherung des Jugendschutzes im Programm.

„Wenngleich im Redaktionsalltag der Schutz von Kindern und Jugendlichen nicht selten mit der journalistischen Informationspflicht bzw. der künstlerischen Freiheit konkurriert, werden die notwendigen Entscheidungen in den Redaktionen kompetent und souverän getroffen“, so Assion. Die Zusammenarbeit mit ihm, dem Jugendschutzbeauftragten, und dem Justiziariat des WDR werde von allen Redaktionen im WDR gesucht und geschätzt.


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(al) 02.07.2012



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