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„60 Minuten täglich“ - VPRT will ARD-Werbezeiten im Radio vereinheitlichen

Der Verband Privater Rundfunk und Telemedien e.V. (VPRT) kündigt die Präsentation einer Studie zu Marktauswirkungen auf die Werbegattung Radio an. Auf den Medientagen München 2012 sollen die Ergebnisse der gemeinsam von VPRT und Direktorenkonferenz der Landesmedienanstalten (DLM) beauftragten Studie vorgestellt, mit der die Marktauswirkungen einer Harmonisierung der Vorgaben für die ARD-Radiowerbung – auf Basis der Werberegelungen für den NDR – unabhängig geprüft wurden.

Der VPRT will sich dafür einsetzen, die Werbevorgaben der ARD-Anstalten entsprechend der Regelungen für den NDR zu vereinheitlichen. Das würde bedeuten, dass Werbung einheitlich für alle ARD-Programme 60 Minuten täglich in einem Programm möglich wäre. In dieselbe Richtung gehe, so eine Mitteilung des Verbands, ein Beschluss der DLM vom Januar 2012. Die Studie soll einen Beitrag zur Versachlichung der Debatte zu den möglichen Auswirkungen dieses Vorschlags auf die Werbereichweite von Hörfunk leisten.

Dazu VPRT-Vizepräsident und Radio Regenbogen-Geschäftsführer Klaus Schunk: „Vor dem Hintergrund der Kritik der Werbetreibenden und Agenturen wird die Studie anhand konkreter Szenarien verdeutlichen, dass die vorgeschlagene Harmonisierung die Attraktivität der Gattung nicht reduzieren wird.“

Die Studie wird in dem vom VPRT mitveranstalteten Panel „Radio: Alles im Lot im dualen System? Fakten, Analysen & politische Agenda“ am 25.10.2012 um 14:00 Uhr im Rahmen der Medientage München vorgestellt werden.


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(al) 14.09.2012



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