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Auf dem neu gestalteten Webportal www.pro-music.org, das von der International Federation of the Phonographic Industry (IFPI) in einer Allianz internationaler Organisationen der Musikwirtschaft aufgebaut wurde, können sich Musikinteressierte über die lizenzierten Dienste weltweit orientieren. Wie der Bundesverband Musikindustrie mitteilt, gibt es allein in Deutschland mehr als 65 Angebote von On-Demand-Diensten, mit denen die Musikfirmen zusammenarbeiten.
pro-music.org wurde erstmals im Jahr 2003 live geschaltet. Ab jetzt findet sich pro Land eine Liste der jeweils verfügbaren Download-Shops und Streaming-Services. Zusätzlich wird unterschieden zwischen Abonnement-gebundenen Services und solchen, die sich ausschließlich über Werbung finanzieren.
Dazu Dr. Florian Drücke, Geschäftsführer des Bundesverbands Musikindustrie: „Das Portal schafft Verbrauchern eine wichtige Orientierung über die verfügbaren lizenzierten Musikdienste im Internet. Gerade für diejenigen, die wissen wollen, ob ein Musikanbieter mit den Musikfirmen zusammenarbeitet und die Kreativen und ihre Partner an den Einnahmen beteiligt, ist das ein sehr gutes Angebot. Aus jüngsten Erhebungen ist bekannt, dass über die Illegalität vieler Dienste bereits ein großes Bewusstsein besteht. Dennoch ist nicht von der Hand zu weisen, dass nicht immer auf den ersten Blick zu erkennen ist, wie ein Dienst einzuordnen ist. Es wird daher weiterhin wichtig bleiben, die Spreu vom Weizen zu trennen“. Weiter weist er darauf hin, dass sich gerade im Umfeld der Streamripping-Dienste einige Anbieter als legale Download-Stores gerieren, was zu erheblicher Unsicherheit auf Verbraucherseite führt. Neben einem Überblick über die verschiedenen Musikdienste informiert die Webseite über Grundzüge des Urheberrechts, die Möglichkeiten, Medieninhalte legal und sicher im Internet zu beziehen sowie allgemein über die Strukturen und Berufe in der Musikbranche.
(al) 16.10.2012
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