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Die Vorstände von G.A.M.E. (Bundesverband der Computerspielindustrie e.V.) und BIU (Bundesverband Interaktive Unterhaltungssoftware e.V.) haben in der vergangenen Woche ihre Empfehlung zur Fusion beider Verbände an die Mitgliedsunternehmen ausgesprochen. „Beide Verbände haben die gleiche Absicht: den deutschen Games-Standort und die hier ansässige Industrie stärken. Ein gemeinsamer Verband hat wesentlich mehr Schlagkraft, um dieses Ziel zu erreichen. Das gilt für alle Aspekte der politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Interessenvertretung. In der operativen Verbandsarbeit vertreten beide Verbände ohnehin inzwischen weitgehend gemeinsame Interessen und Positionen. Ein gemeinsamer Verband ist die logische Konsequenz", sagte Thomas Friedmann, Vorstandsvorsitzender des G.A.M.E.
Wie Dr. Olaf Coenen, Vorstandssprecher des BIU, erläuterte, verschwänden die traditonellen Unterschiede zwischen Entwicklern und Publishern zunehmend. Die historische Trennung in zwei Verbände habe sich daher inzwischen überholt. Die Eckpunkte der Fusion wurden auf Vorstands- und Geschäftsführungsebene abgestimmt. Die Mitgliedsunternehmen müssen nun Ende November 2012 (BIU) und Mitte Dezember (G.A.M.E.) entscheiden.
(al) 26.10.2012
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